Gruselgeschichten-Wettbewerb - Teilnahme
Bitte postet eure Beiträge für den "Gruselgeschichten-Wettbewerb" in diesem Thema!
Alle Informationen kannst du hier finden.
Dieser Thread ist nur für die Teilnahmebeiträge. Bitte benutzt den Diskussionsthread, um euren Beitrag zu üben oder, um über das Event zu diskutieren. Alle Posts, die kein Wettbewerbsbeitrag sind, werden moderiert.
Bitte beachtet, dass ihr eure Beiträge in diesem Thema nach Abschicken nicht mehr editieren könnt.
Jirenta Eisauge, Server Shiva, Schal der Schlagfertigkeit
Und wieder einmal brach die Monsternacht an in Eorzea. Die Gaukler Imps vom Circus Continental würden ihr Bestes geben. Dieses Jahr konnte Theodor endlich auch mit, um der berüchtigten Jirenta Eisauge eins auszuwischen! Diese Au Ra hatte den Impressario zum letzten Mal verärgert.
Erbost flatterte in den ersten Stock. Er hörte sich nähernde Schritte. Das konnte nur einer dieser Torfnasen sein! Wie gern würde er sich einfach auf sie stürzen, um sie zu zerfleischen! Und überhaupt! Imps vereufeln, aber Mogrys nicht? Beide spielten gerne Streiche. Imps waren sowieso viel cooler als...
Theodor wurde kalkweiß. Er hatte sie entwischen lassen! Und der Impressario kam aus seinem Versteck! Jetzt war es aus mit ihm. Er wurde in einen Kürbis verwandelt, der gefährlich nah am Loch zum Erdgeschoß lag. Wenn er dort aufschlug...
Theodor war allein.
http://www.bilder-upload.eu/thumb/b6653c-1476991414.png
Lilly und das Geisterschloss
Laut und deutlich hörte die Migo'te, ihren Freund Tjorgen in der Kontaktperle. "Ich brauche deine Hilfe Lilly. Ich stecke im Geisterschloss fest...", immer leiser wurde der Ton und es gab viele Störungen. "... Zimmer .... 201... ... ..."
Jetzt brach die Verbindung ganz ab. Da Lilly nicht weit entfernt auf Jagd war, eilte sie ihm sofort zur Hilfe. Argwöhnisch und ehrfürchtig schaute sie in der Eingangshalle um.
"Ist schon gruselig, hier."
Langsam ging sie auf die Treppe zu, die in den ersten Stock hinauf führte. Als die Eingangstür hinter ihr knarrt, drehte sie sich ruckartig um. Ihr Herz pocht bis zum Hals hinauf. Sie war ja mutig, als Abenteuerin, und hat schon manches Schrecken erlebt. Aber hier fühlte sie sich nicht wohl.
"Was hatte Tjorgen gesagt? Zimmer 201?"
Ja genau. Also musste sie nach oben ins erste Obergeschoss. Sie hatte das Herrenhaus noch in guter oder sagen wir besser in schlechter Erinnerung. Damals wimmelte es hier nur so von Monstern. Deshalb stürmte die Migo'te nicht einfach die Treppe hinauf, sondern schlich mit aller Vorsicht nach oben. Kaum hatte sie die ersten fünf Stufen hinter sich gebracht, sah sie schon die erste Schreckensgestalt.
Ahriman nannte man diese Wesen. Sie sahen sahen aus wie ein schwebender Ball mit Flügeln, Armen, Beinen und einem riesigen Auge, das zaubern konnte. So vorsichtig wie möglich schlich Lilly weiter. Sie wartete bis sich der Ahriman, sich auf der anderen Seite, der geteilten Treppe, von ihr wegbewegte. Dann schlich die kleine Katze schnell und so leise wie möglich die Treppe hinauf und huschte in den Gang, der zum Zimmer führte.
Kaum dass sie den Gang betreten hatte, schwebte eine kleine, nicht weniger gefährliche, Kugel vor ihrer Nase und verwandelte sie in einen Kürbis.
"Ach hätte ich mich nur nicht so sicher gefühlt. Jetzt habe ich den Salat. Was soll ich nur machen?", ging es Lilly durch den Kopf.
Dabei waren es nur noch wenige Schritte bis zum Zimmer 201. Tief atmete die Migo'te ein und aus, um sich zu beruhigen. Plötzlich machte es wieder blubb und sie verwandelte sich zurück, in eine Katze.
"Da hab ich aber Glück gehabt", erleichtert atmete sie auf.
Während dessen huschte sie in das Zimmer 201, in dem sie Tjorgen vermutete. Von ihrem großen unerfahrenen, aber starken Freund, war aber weit und breit nichts zu sehen. Überall standen nur große hässliche Kürbisse herum.
Was sollte sie jetzt tun? Warten? Oder sich so schnell wie möglich, aus diesem Geisterschloss mit all seinen hässlichen und gefährlichen Kreaturen, entfernen. Grübelnd setze sich Lilly auf einen der umstehenden Stühle...
RUMS ... Lilly stöhnte vor Schmerz auf, sie war aus dem Bett gefallen.
"Wieso war sie hier in ihrem Haus? Sie war doch gerade im Geisterschloss", verwirrt rieb sie sich die Beule am Kopf.
Erleichtert atmet die Migo'te auf. Es war alles nur ein Traum. Tjorgen war gar nicht in Gefahr. Sie konnte also in Ruhe weiterschlafen. Das alles war nur ein schlechter Traum.
Lilly kletterte zurück in ihr Bett und schlief einfach weiter.
Charaktername: Lilly Naseweis
Welt: Odin
Spielgegenstand Preis: Adeligen-Rossharnisch
Der Erscheinung im Kohlenwald
Grimmig starrte Fenga den Ätheryten am Herbstkürbissee an:
Ausgerechnet Heute musste ein Blitzeinschlag das Äthernetzwerk lahm legen, wo er doch mit seinen Freunden das Geisterschloss in Gridania besuchen wollte. Es stürmte und der Regen peitschte und zu allem Überfluss war die Gelbdachspforte wegen Ixal Angriffen zur Zeit gesperrt, und da sein Chocobo Ruffy mit Fieber im Stall auf Gut Zwieselgrund stand musste er wohl oder übel die Stadt zu Fuß durch den Tiefen Wald betreten. Knurrend machte er auf den Weg und als er nicht einmal die Hälfte des Erlenbrunnens hinter sich gelassen hatte war er bis auf die Haut durchgeweicht.
Wenigstens Fenga kam gut voran doch als er den Kohlenwald betrat schlug das Wetter schlagartig um:
Der starke Wind und der Regen wichen einem dichten Nebel so das man nicht mehr 3 Yalme weit sehen konnte. Vorsichtig tastete er sich vorwärts, in der Nähe konnte er Spriggans im Erdreich scharren hören, doch da war noch ein Geräusch das wie das Wimmern eines Kindes klang. Je näher Fenga der Hängebrücke zur Sauerampferweide kam desto lauter wurde das Wimmern, doch als er den ersten Fuß auf die Brücke setzte war es plötzlich totenstill und im lief ein eisiger Schauer den Rücken runter.
Hastig dreht er sich um und was er dort sah versetzte ihm den Schock seines Lebens:
Vor ihm stand ein junges Mädchen in dreckigen Lumpen gekleidet dessen Haut komplett verbrannt war und es starrte ihm mit rot glühenden Augen an. Als er einen Schritt zurück wich fing das Mädchen an wie eine Furie zu schreien und die Brücke war plötzlich in Flammen gehüllt. Dann hob das Mädchen eine Hand und formte einen Feuerball den es auf Fenga schleudern wollte, blitzschnell zog er seine Schusswaffe und feuerte ein Explosivgeschoss auf die Angreiferin, doch der Schuss ging einfach durch sie durch und er realisierte das es sich um einen Geist handeln musste. Er rannte so schnell er konnte ans andere Ende der Brücke mitten durch die Flammen und der kreischenden Erscheinung hinter ihm. Als er sich keuchend umdrehte ... war das Mädchen verschwunden und auch der Nebel löste sich auf.
Da stand er nun und wusste nicht wie er das erlebte einordnen sollte, nur eines wusste er:
Sein bedarf an Grusel war für mindestens ein Jahr gedeckt, aber da er schon mal im Tiefen Wald war wollte er nach Ruffy schauen und reiste zum Gut Zwieselgrund. Als er sich bei Keitha nach Ruffys Zustand erkundigte viel dieser auf wie blass Fenga war und auf ihre Frage hin begann erzählte er ihr von dem Erlebnis.
Sie war geschockt, hatte aber auch des Rätsels Lösung parat: Sie selber war bei der Siebten Katastrophe im Kohlenwald beinahe gestorben wenn sie ein Mogry nicht gerettet hätte, und sie hatte gehört das einige Leute damals nicht soviel Glück hatten. So wohl auch dieses arme Mädchen dessen ruhelose Seele jetzt jeden heimsucht der dumm genug ist in den Nächten um Allerschutzheiligen den Kohlenwald zu betreten.
Fenga Wildheart
Shiva
Adeligen Rossharnisch
Nach einer wahren Begebenheit ...
Mies gelaunt und völlig fertig schlürft Finiora, die Füße kaum vom Boden hebend und ihre Spitzhacke über den Boden schleifend, in Richtung ihrer Wohnung. An diesen Tagen, den Allerschutzheiligen, verkroch sie sich in ihrer Mine um den Festlichkeiten so gut es ging aus dem Weg zu gehen. Mit einem Grummeln wich sie einem Elezenpaar aus, das gerade als Vampire über sich herfiel und gegenseitig kichernd versuchte, sich in den Hals zu beißen. „So geht das doch nicht, ihr seid doch schon beide…. Hach…“, seufzend wandte sie sich ab und wurde kurzerhand vom Nachbarsjungen überrascht, der als Pistolenheld verkleidet auf ihren Bauch zielte, schoss und fröhlich rief: „Jetzt hat‘s dich erwischt, Finiora!“ Finiora reagierte nicht darauf, ging einfach weiter und vernahm nur noch ein leises Winseln des Nachbarsjungen „….Spielverderber!…“. Sie ließ ihre Schultern noch tiefer hängen und blendete alles um sich herum aus, während sie ihre Wohnung aufschloss. „…witziges Fest...ha…ha“. Völlig erschöpft ließ sie sich in voller und dreckiger Montur ins Bett fallen.
Schweißgebadet wachte sie mitten in der Nacht von ihrem Albtraum geplagt auf. Sie schien dort zu ertrinken, doch das Wasser war dickflüssig und stank bestialisch. Langsam hob sie ihren schlaffen Arm um sich den Schweiß aus dem Gesicht zu wischen. Ihr Körper verkrampfte, das rechte Bein zuckte unnatürlich seitlich weg. Reflexartig legte Finiora ihre andere Hand auf ihren Bauch. Auch dieser war völlig nass. Sie strich mit der Hand drüber und erneut durchzuckte ihr ganzer Körper ein höllischer Schmerz. Stöhnend hebt sie ihre Hand gegen das Mondlicht und erstarrte. Ihre Hand war dunkel gefärbt. Konnte das sein!? War das etwa Blut an ihrer Hand? Völlig geschockt versuchte sie sich aufzusetzen, doch keiner ihrer Muskeln wollte sich bewegen. Ihr Körper bewegte sich nur, wenn der Schmerz ihn durchfuhr. Die Tränen rannen ihr über das Gesicht, während sie versuchte an sich herabzusehen und abzutasten. Durch einen Wasserschleier des Blickes getrübt und einem salzigen Geschmack im Mund wimmerte Finiora nur noch, als sie sah, wie sich dunkle Gestalten über sie beugten. Sie spürte wie sie von warmer Flüssigkeit umhüllt wurde. Das Blut an ihrer Hand begann schon leicht zu verkrusten. Mit der Ohnmacht am kämpfen, vernahm sie auf einmal einen starken Ruck. Das Bett brach zusammen, ein grausamer Aufschrei des Schmerzes durchfuhr Finiora. Die dunklen Gestalten zogen sie gewaltsam aus der Wohnung und hinterließen dabei eine lange Blutspur.
Finiora war nie wiedergesehen.
…
Renos lachte lautstark auf und klopfte Fini freundschaftlich auf die Schulter. „Du solltest jetzt mal deinen Gesichtsausdruck sehen, Fini!“ Breit grinsend schaute er in ihr geschocktes Gesicht. Die Augen und den Mund weit offenstehend und wohl noch stark verarbeitend der Geschichte Renos‘ – der angeblich wahren Geschichte ihrer Ur-Ur-Großoma Finiora.
Fini schüttelte sich kräftig um den Schauer, der sich auf ihrem Rücken breitgemacht hatte, loszuwerden und suchte unsicher auf dem Holzboden nach Blutspuren. Renos lachte erneut, als er ihren Blick vernahm und neckte sie: „Ganz ruhig, Kleines. Hab' einfach Spaß am Allerschutzheiligen, vertreibe mit deiner Feierlaune die bösen Geister und den Riodinidaes wird nie wieder so etwas zustoßen.“
----------------------------------------
Charaktername: Fini Riodinidae
Welt: Shiva
Gegenstand: Schal der Schlagfertigkeit
Zwei Augen sehen mehr als eins
Zwei Augen sehen mehr als eins.
Es war dunkel und kalt. Weißer hauchdünner Nebel bedeckte den Weg mitten im Wald. Yuzyl schlang seine Arme um den Körper und bereute jetzt schon ein zwei Bierchen mehr getrunken zu haben. Der Abend war lustig aber länger als er sein sollte. Doch bevor es in den Morgen ging entschloss er sich den kurzen Weg von der Bar zurück zu seinem warmen Bett in Mühlenbruch zu laufen. Doch der Weg erschien ihm viel länger als er eigentlich war. Nicht nur das. Er war sich ziemlich sicher DIESEN Baum noch nicht gesehen zu haben: „WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH.“ Schrie er. Ich glaube jeder hätte sich so entschieden, wenn vor ihm ein fliegendes gelbes Auge aufgetaucht wäre: „WAAAAAAAAH EIN AUGEEEEEEE !!!!!“ schrie er nochmal.
„Ich bin kein Auge. Ich bin ein Ahriman!“
„AAAUGEEEEEEEE !!!!!“ rückartig versuchte er zu fliehen und knallte gegen einen Baum.
„Bitte hilf mir,“ flehte der Ahriman verzweifelt:“ Ich kann meinen Mann nicht finden.“
Seinen Kopf reibend schaute Yuzyl dem Auge in das Auge, dass sich anfing mit Tränen, oder besser Träne zu füllen. Seine Angst schwand allmählich und er verspürte Mitleid. Er war auch auf eine seltsame Weise erleichtert nicht mehr allein zu sein.
„Ich helfe dir. Es ist alles gut. Vier Augen sehen immerhin besser als zwei. Ich meine Drei……ach du weißt schon,“ stotterte er.
„Dein Ehemann hat sich also verlaufen ?“ fragte Yuzyl.
„ja, wir haben uns irgendwie aus dem Auge verloren.“
Sie begaben sich also auf die Suche nach dem kleinen entlaufenen Äuglein.
Als erstes schauten sie dort nach, wo die beiden Augen sich das letzte mal gesehen haben. Doch keine Spur war zu finden. Also begannen sie die nähere Umgebung abzusuchen. Wenn man seine verdammte Hand vor Augen wenigstens sehen könnte wärs durchaus einfacher.
Verzweifelt schrie das kleine Auge in der unheimlichen Dunkelheit immer wieder den Namen ihres Mannes, doch es kam keine Reaktion…….. da war aber etwas anderes, was die Aufmerksamkeit auf die beiden suchenden richtete. Ein riesiger Schatten erhob sich, der die Finsternis ins absolute Dunkel stürzte. Sie umschloss die beiden wie eine hungrige Bestie. Das kleine Auge huschte zitternd unter Yuzyls Rüstung während er kampfbereit das Schwert zog. Doch je näher der Schatten kam je kleiner wurde er und ein flattern, was dem kleinen ängstlichen Angstauge gar nicht unbekannt war ertönte. „SCHAAAAAAAAATZ,“ blitzschnell kam es hervor wie es abgehauen war und umarmte oder besser umflügelte ihren orangenen Ehemann.
„Danke, dass du uns geholfen hast junger Kater,“ sagte sie.
Ihm wurde klar, dass er jetzt selbst verloren gegangen war. Doch das orangene Auge kannte den Weg, da es auf der Suche daran vorbeigeflogen ist. Mit den Worten:“ Man sieht sich,“ verabschiedete man sich.“
Lächelnd schlief Yuzyl zu Hause ein. Die zwei waren eben nicht nur ein Ehepaar, sondern auch ein Augenpaar. Einfach unzertrennlich.
https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.n...58109677_o.jpg