Kurgeschichte: Fisch sei Dank
In den Lavendelbeeten bricht ein sonniger Morgen an. Die Klingel ertönt und aus der Ferne sind tapsige Schritte zu hören. Eine kleine Lalafell-Dame mit zwei Zöpfen marschiert freudestrahlend auf mich zu. "Chiby!" ruft Kalokoko aufgeregt und stolpert dabei fast über ihren Weißmagier-Stab. Mit einem breiten Grinsen überreicht sie mir einen Beutel Knoblauch-Zwiebeln. "Da schmeckt das nächste Gericht doch gleich viel besser!", sagt sie und sieht mich erwartungsvoll an. Ich lächele und gebe ihr ein Daumen hoch. "Du musst heute länger weg? Dann gib mir zwei Wertmarken und ich besorge dir ganz bestimmt etwas bombastisches!" sagt sie siegessicher und macht sich sogleich auf den Weg. Dieses Mal folge ich ihr jedoch.
An einem der Flussläufe in den Lavendelbeeten macht sie kurz halt. Aus einem großen Beutel holt sie ein verschmutztes Laken hervor und versucht es mit Wasser zu reinigen. Dabei sieht sie sich immer wieder vorsichtig um.
In Gridania leiht sich Kalokoko ein Chocobo aus. Während des Reitens lässt sie das Laken auf dem Stab im Wind trocknen. Dafür ist der aber nicht gedacht! Am Ende der Reise finden wir uns im Oberen La Noscea wieder, nahe Zelmas Klamm. Sie steigt ab, läuft vorsichtig zu dem Ätheryt in der Nähe und verschwindet im Ätherstrom - in Richtung "Der Nabel"!
Ich schaffe es, ihr unentdeckt zu folgen und beobachte, wie sie auf der Plattform des Herrn der Felsen steht. Ihren Stab fest in der Hand blickt sie Titan entschlossen entgegen. Er scheint wenig überrascht. Er macht Gesten, dass sie näher kommen soll. Statt mit dem Stab voranzustürmen, legt sie diesen ab und nimmt den Beutel mit dem Laken in die Hände. Vorsichtig schiebt sie den Beutel zu Titan hin. Dieser nickt zufrieden, greift sich die Beute und macht einen gewaltigen Satz von der Plattform.
Nach einer Weile kommt Titan zurückgesprungen. Kalokoko kann sich nur mit Mühe auf den Beinen halten. Er platziert eine Truhe vor der Lalafell-Dame. Darin befindet sich eine der begehrten Titan-Waffen! Kalokoko macht Freudensprünge und verabschiedet sich höflich.
Ihr nächstes Ziel ist Limsa Lominsa. Auf der Handelsstraße spricht sie rege mit einem Waffenhändler. Sie tauscht die Truhe gegen einen voll beladenen Karren ein. Wieder leiht sie sich ein Chocobo aus. Ihre nächste Station ist das Dorf des Nebels.
Nahe des FC Hauses steigt sie ab und blickt sich verstohlen um. Einige der Kisten übergibt sie den Händlern im Haus, um deren Vorräte aufzustocken. Zwei große Fässer rollt sie zum Chocobo-Stall. Alle FC Chocobos machen begeistert "Kweh!" und helfen ihr. In den Fässern befinden sich Unmengen an Krakka-Gemüse. Kalokoko klatscht in die Hände und blickt gedankenverloren zum mittlerweile düsteren Himmel. Plötzlich fängt sie an hektisch auf und ab zu laufen.
Ich begebe mich langsam zur Krämerklingel nahe des Marktbretts. Die Klingel ertönt und kurz darauf erscheint Kalokoko - erschöpft und niedergeschlagen. "Ich habe leider nur das hier für dich.", sagt sie und übergibt mir einen frisch geangelten Hafenhering.
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Charaktername: Chibily Leuyen
Welt: Cerberus
Preis: Ahriman-Halsberge
PS:
Kalokoko, ich nehme jeden Fisch dieser Welt von dir dankend an, wenn du auf deinen Unternehmungen auch weiterhin so viel Gutes tust. :D
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