Die Dame und der Streuner
Es war ein Tag wie jeder andere ich und mein Bru-- Ähem Partner Rodin kamen von unseren Missionen zurück.
"Fisch...? Den wie vielten Tag in Folge bringst du uns jetzt schon Fisch nach Hause?"
Leicht genervt wand sich unsere Herrin ab, suchte neue Papiere und überreichte uns die Bezahlen und einen neuen Auftrag. Rodin gähnte nur kurz, sah sich den Auftrag an und ging wie immer los. "Ich geh dann mal weiter streunen...", brummelte Er als er die Tür raus ging. Ich sah ihm nach und seufzte nur, das konnte auch diesmal nichts werden.
Schnell verabschiedete ich mich noch. "Ich mach mich dann auf Weg!" Meine Herrin nickte mir noch zu und ging dann auch ihrer Wege.
Schnell packte ich meine Sachen und rannte Rodin nach, zumindest so das er mich nicht sah.. Irgendwie muss er doch auch mal Punkten!
Es war nicht schwer Rodin zu finden, er saß im Restaurant Bismarck und aß erst mal was.
*Ohmann...so kann das nun echt nichts werden...*, dachte ich mir. Nach einiger Zeit stand er dann auf und machte sich auf den Weg, verplant wie immer streunte er durch die Gegend, überlegend was er mitbringen könnte. Ich verlor ihn aus den Augen..
Mach langem suchen fand ich ihn, mit einer Dame. *Ohho..was ist den das?*, wunderte ich mich. Rodin hatte eine ältere, ansehnliche und nette Dame vor ein paar Monstern beschützt. Ziemlich ungewohnt von unserem Faulpelz. Die Dame bedanke sich bei Ihm und lud ihn auf einen Glüh-Tee ein. Bei der Dame zuhause angekommen nahm Rodin den kleinen Hund am Eingang wahr der ohne Lebensfreunde und Elan da lag. Nach gut 20 Minuten Tee trinkend und Kekse essend kam Rodin wieder aus dem Haus raus. Er blickte noch einmal auf den Hund und fragte dann die alte Dame. "Entschuldigen Sie aber was hat der Hund?"
"Nun mein Junge---", begann die Dame "Er war der Hund meiner Enkelin die nun leider verstorben ist...seit dem ist der kleine so..."
Traurig wie ich meinen Bruder noch nie gesehen habe..oh Partner verzeihung--sah er den Hund an und dann die Frau. "Könnte ich ihn vielleicht mitnehmen?"
Die Dame sah ihn an und nickte lächelnd. "Wenn Sie ihn haben möchten?"
"Was nein? Ich nicht aber ich kenne da jemanden der sich freuen würde."
Samt Hund verabschiedete sich Rodin und machte sich auf den Heimweg, daheim angekommen viel unserer Herrin alles aus dem Gesicht.
"RODIN?!", brüllte sie nur. "Wo hast du den Hund jetzt geklaut das--oh mann---"
Rodin setzte den Hund ab und legte der Herrin die Hand auf die Schulter und sagte nur: "Er ist ein Geschenkt und nicht geklaut versprochen!"
Sie sah Rodin an, dann den Hund und zu letzt mich. Ich lächelte nur und nickte. Nun hatte Rodin auch endlich mal was richtig gemacht.
Wenn Er nur immer so arbeiten könnte und nicht immer nur Fisch fängt...Hach...
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Thank you Rodin :o
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Charaktername: Kiria Valentine
Welt: Odin
In-Game-Item: Vögelchen-Ohrring
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Die Heldentaten des Captain Mal
Charaktername: Sedna Fiandoenwyn
Welt: Shiva
Wahl eines in-game Preises: Schal der Schlagfertigkeit oder Ahriman-Halsberge
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Ich war der tapferste Seesoldat des Landes, dem eine glänzende Karriere bevorstand. Doch dann passierte mir ein dummer Fehler und meine gesamte Laufbahn war für die Coeurl.
Nun stand ich da, mit ein paar lausigen Gil, die ich schnell in der Ewigen Jungfer versoffen hatte. Ich überlegte schon, ob ich mich als Kellner im Gold Saucer bewerben sollte, als ich mit jemandem zusammenstieß und versehentlich mein letztes, schales Bier vergoss. „Pass doch auf, du Dodo!“ schimpfte mich eine junge Miqo'te, deren Kleider komplett durchtränkt waren. „Verzeiht mir, meine schöne Lady!“ stammelte ich und sank vor ihr auf die Knie. „Schwing keine albernen Reden!“ meckerte sie mich unwirsch an. „Das war meine beste Hose – echter allagischer Seidenstoff. Die ist total ruiniert, dafür bezahlst du.“ Während ich mein Gehirn nach einer Ausrede zermarterte, besah sie mich von oben bis unten. „Lass mich raten, du bist total abgebrannt? Tja, dann wirst du wohl für mich arbeiten müssen, als mein Gehilfe.“
Meine ersten Unternehmungen für die junge Dame waren wenig ruhmreich. Mal sollte ich ein paar Karakule enthaaren, mal einen Botendienst ausführen oder sogar ihre Stube putzen. Und immer maulte sie über das Ergebnis. Eines Tages jedoch hatte sie eine richtige Mission für mich. Sie erwarte hohen Besuch und ich müsse dafür einen wichtigen Auftrag erfüllen. Die Unterlagen dazu fände ich auf ihrem Schreibtisch. Neben allerlei Zetteln und Listen fiel mein Blick auf einen Steckbrief für einen in Ungnade gefallenen Soldaten, der wichtige Briefe gestohlen hatte. Und Eufel noch eins, es würde mir doch gelingen, ihn zu fassen.
Ausgestattet mit einer glänzenden Axt aus dem Fundus meiner Lady stiefelte ich zum Hafenanleger, von wo am nächsten Morgen ein Schiff nach Ul'dha ablegen sollte. Der Schreck fuhr mir in die Glieder, als ich hörte, dass es schon am Mittag ausgelaufen war. Natürlich war der Halunke bereits damit aufgebrochen und hatte einen gehörigen Vorsprung. Ich überredete einen Fischer, mich noch an diesem Abend überzusetzen. Dann heftete ich mich entschlossen an die Fersen des Schurken, quer durch den Wüstenstaat.
Welch ein gefährliches Abenteuer: Ich schlug mich mit Riesenameisen, die mich mit ihren Zangen bissen und mit Säure bespritzen, rannte vor gemeinen Kobalos davon und wich fast dem versteinernden Blick einer fiesen Peiste aus. Als ich mich nach 3 Stunden wieder bewegen konnte, war es bereits dunkel geworden und ich erreichte endlich die Schenke „Zum Würfel und Becher“, wo sich der Kerl mit seinem Auftraggeber treffen sollte.
Ich betrat mit klopfendem Herzen den Schankraum und erschrak fürchterlich, als ich das Chaos sah. Überall lagen Trümmer und mitten darin saßen die Kerle gefesselt und geknebelt. Über ihnen stand meine Lady, die mich ungläubig anstarrte. „Was hast du hier zu suchen, du solltest doch die Apkallu-Eier für das Essen besorgen? Der Zettel lag auf dem Schreibtisch.“ Vor Scham versank ich fast im Boden. „Apkallu-Eier? Verzeiht mir, ich muss mich verlesen haben.“ Und hielt ihr grinsend ein Fläschchen Ameisensäure hin. Seufzend lächelte sie mich an. „Du bist mir ja ein Held.“
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