Die Dame und der Streuner
Es war ein Tag wie jeder andere ich und mein Bru-- Ähem Partner Rodin kamen von unseren Missionen zurück.
"Fisch...? Den wie vielten Tag in Folge bringst du uns jetzt schon Fisch nach Hause?"
Leicht genervt wand sich unsere Herrin ab, suchte neue Papiere und überreichte uns die Bezahlen und einen neuen Auftrag. Rodin gähnte nur kurz, sah sich den Auftrag an und ging wie immer los. "Ich geh dann mal weiter streunen...", brummelte Er als er die Tür raus ging. Ich sah ihm nach und seufzte nur, das konnte auch diesmal nichts werden.
Schnell verabschiedete ich mich noch. "Ich mach mich dann auf Weg!" Meine Herrin nickte mir noch zu und ging dann auch ihrer Wege.
Schnell packte ich meine Sachen und rannte Rodin nach, zumindest so das er mich nicht sah.. Irgendwie muss er doch auch mal Punkten!
Es war nicht schwer Rodin zu finden, er saß im Restaurant Bismarck und aß erst mal was.
*Ohmann...so kann das nun echt nichts werden...*, dachte ich mir. Nach einiger Zeit stand er dann auf und machte sich auf den Weg, verplant wie immer streunte er durch die Gegend, überlegend was er mitbringen könnte. Ich verlor ihn aus den Augen..
Mach langem suchen fand ich ihn, mit einer Dame. *Ohho..was ist den das?*, wunderte ich mich. Rodin hatte eine ältere, ansehnliche und nette Dame vor ein paar Monstern beschützt. Ziemlich ungewohnt von unserem Faulpelz. Die Dame bedanke sich bei Ihm und lud ihn auf einen Glüh-Tee ein. Bei der Dame zuhause angekommen nahm Rodin den kleinen Hund am Eingang wahr der ohne Lebensfreunde und Elan da lag. Nach gut 20 Minuten Tee trinkend und Kekse essend kam Rodin wieder aus dem Haus raus. Er blickte noch einmal auf den Hund und fragte dann die alte Dame. "Entschuldigen Sie aber was hat der Hund?"
"Nun mein Junge---", begann die Dame "Er war der Hund meiner Enkelin die nun leider verstorben ist...seit dem ist der kleine so..."
Traurig wie ich meinen Bruder noch nie gesehen habe..oh Partner verzeihung--sah er den Hund an und dann die Frau. "Könnte ich ihn vielleicht mitnehmen?"
Die Dame sah ihn an und nickte lächelnd. "Wenn Sie ihn haben möchten?"
"Was nein? Ich nicht aber ich kenne da jemanden der sich freuen würde."
Samt Hund verabschiedete sich Rodin und machte sich auf den Heimweg, daheim angekommen viel unserer Herrin alles aus dem Gesicht.
"RODIN?!", brüllte sie nur. "Wo hast du den Hund jetzt geklaut das--oh mann---"
Rodin setzte den Hund ab und legte der Herrin die Hand auf die Schulter und sagte nur: "Er ist ein Geschenkt und nicht geklaut versprochen!"
Sie sah Rodin an, dann den Hund und zu letzt mich. Ich lächelte nur und nickte. Nun hatte Rodin auch endlich mal was richtig gemacht.
Wenn Er nur immer so arbeiten könnte und nicht immer nur Fisch fängt...Hach...
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Thank you Rodin :o
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Charaktername: Kiria Valentine
Welt: Odin
In-Game-Item: Vögelchen-Ohrring
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Die Heldentaten des Captain Mal
Charaktername: Sedna Fiandoenwyn
Welt: Shiva
Wahl eines in-game Preises: Schal der Schlagfertigkeit oder Ahriman-Halsberge
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Ich war der tapferste Seesoldat des Landes, dem eine glänzende Karriere bevorstand. Doch dann passierte mir ein dummer Fehler und meine gesamte Laufbahn war für die Coeurl.
Nun stand ich da, mit ein paar lausigen Gil, die ich schnell in der Ewigen Jungfer versoffen hatte. Ich überlegte schon, ob ich mich als Kellner im Gold Saucer bewerben sollte, als ich mit jemandem zusammenstieß und versehentlich mein letztes, schales Bier vergoss. „Pass doch auf, du Dodo!“ schimpfte mich eine junge Miqo'te, deren Kleider komplett durchtränkt waren. „Verzeiht mir, meine schöne Lady!“ stammelte ich und sank vor ihr auf die Knie. „Schwing keine albernen Reden!“ meckerte sie mich unwirsch an. „Das war meine beste Hose – echter allagischer Seidenstoff. Die ist total ruiniert, dafür bezahlst du.“ Während ich mein Gehirn nach einer Ausrede zermarterte, besah sie mich von oben bis unten. „Lass mich raten, du bist total abgebrannt? Tja, dann wirst du wohl für mich arbeiten müssen, als mein Gehilfe.“
Meine ersten Unternehmungen für die junge Dame waren wenig ruhmreich. Mal sollte ich ein paar Karakule enthaaren, mal einen Botendienst ausführen oder sogar ihre Stube putzen. Und immer maulte sie über das Ergebnis. Eines Tages jedoch hatte sie eine richtige Mission für mich. Sie erwarte hohen Besuch und ich müsse dafür einen wichtigen Auftrag erfüllen. Die Unterlagen dazu fände ich auf ihrem Schreibtisch. Neben allerlei Zetteln und Listen fiel mein Blick auf einen Steckbrief für einen in Ungnade gefallenen Soldaten, der wichtige Briefe gestohlen hatte. Und Eufel noch eins, es würde mir doch gelingen, ihn zu fassen.
Ausgestattet mit einer glänzenden Axt aus dem Fundus meiner Lady stiefelte ich zum Hafenanleger, von wo am nächsten Morgen ein Schiff nach Ul'dha ablegen sollte. Der Schreck fuhr mir in die Glieder, als ich hörte, dass es schon am Mittag ausgelaufen war. Natürlich war der Halunke bereits damit aufgebrochen und hatte einen gehörigen Vorsprung. Ich überredete einen Fischer, mich noch an diesem Abend überzusetzen. Dann heftete ich mich entschlossen an die Fersen des Schurken, quer durch den Wüstenstaat.
Welch ein gefährliches Abenteuer: Ich schlug mich mit Riesenameisen, die mich mit ihren Zangen bissen und mit Säure bespritzen, rannte vor gemeinen Kobalos davon und wich fast dem versteinernden Blick einer fiesen Peiste aus. Als ich mich nach 3 Stunden wieder bewegen konnte, war es bereits dunkel geworden und ich erreichte endlich die Schenke „Zum Würfel und Becher“, wo sich der Kerl mit seinem Auftraggeber treffen sollte.
Ich betrat mit klopfendem Herzen den Schankraum und erschrak fürchterlich, als ich das Chaos sah. Überall lagen Trümmer und mitten darin saßen die Kerle gefesselt und geknebelt. Über ihnen stand meine Lady, die mich ungläubig anstarrte. „Was hast du hier zu suchen, du solltest doch die Apkallu-Eier für das Essen besorgen? Der Zettel lag auf dem Schreibtisch.“ Vor Scham versank ich fast im Boden. „Apkallu-Eier? Verzeiht mir, ich muss mich verlesen haben.“ Und hielt ihr grinsend ein Fläschchen Ameisensäure hin. Seufzend lächelte sie mich an. „Du bist mir ja ein Held.“
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Es reicht! Auftritt: Behemoth von Ishgard!
ACHTUNG: Die folgende Geschichte enthält Hinweise auf Story-Elemente des Add-Ons Heavensward (Wer sie nicht kennt, dem werden die Anspielungen aber nur bedingt auffallen - der Rest ist frei erfunden).
Eintrag 3.01, Tagebuch von Artis:
Vor wenigen Wochen war ich als Artis in Ishgard erwacht. Nach meinem letzten Eintrag habe ich mich an das Leben hier gewöhnt und verstanden, dass es meine Aufgabe sein soll, allein Meister Ralis zu dienen. Erinnerungen an das Leben vor dieser Zeit habe ich nicht, die Frage nach dem Warum spielt keine Rolle … nicht mehr. Seit drei Monaten bin ich hier, doch eine richtige Ausbildung hat er mir noch immer nicht zugewiesen. Ordnen, Verkaufen… den g a n z e n Tag. Wenn ich aber die Abenteurer auf der Ferula-Zeile beobachte, so frage ich mich mehr und mehr, was wohl hinter diesen hohen Mauern verborgen liegt...
Eintrag 3.05, Tagebuch von Artis:
Ich will nicht mehr warten! Gestern habe ich ein Breitschwert meines Meisters angelegt und das Tor des Urteils erreicht. Ich habe ihn gesehen, in Selbstgespräche vertieft. Was soll dieser Blödsinn? Vom einstigen Weißmagier in den geistigen Tartarus? Warum ist e r der Held, wenn er von doch offensichtlich von Sinnen ist, und i c h sein Diener? Zum Eufel mit diesen Abenteurern!
Eintrag 3.07, Tagebuch von Artis:
Der heutige Tag war unglaublich. Meine Ausrüstung ist jetzt komplett, mit dem Schweren Behemoth-Helm des Meisters wird mich niemand mehr erkennen, diese Heuchler von Dzemael auch nicht. Den ganzen Tag predigen sie Ordnung, geben sich als Beschützer der Heiligen Stadt. In Wahrheit aber behandeln sie ihr Volk so schlecht wie die Drachen da draußen. Deshalb habe ich ein Exempel statuiert und den arroganten Dzemael-Sprössling Grinnaux in sein adliges Hinterteil gepiekt. Der hat geheult… soll ruhig seine eigene Medizin schlucken, der Blödmann. Ich freue mich schon auf die nächste Unternehmung als Behemoth von Ishgard. Der Lohn? Gerechtigkeit…
Eintrag 3.07, Ergänzung:
Meister Ralis hat den Schweren Behemoth-Helm mitgenommen, verdammt... Ich werde mir eine andere Identität suchen müssen…
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Akte 0015870ß, Inquisition: Krieger des Lichts Ralis Pleiard in Gewahrsam
Grinnaux von Dzemael, Ritter der Azurgarde, beschuldigte einen Au Ra mit Schwerem Behemoth-Helm der Häresie. Der Verdächtige war nahe der Ferula-Zeile untergetaucht, als plötzlich ein Au Ra den besagten Helm anlegte, vor den Augen unserer Ritter, und damit die eigene Schuld eingestand. Der Dunkelritter, der sich als Krieger des Lichts Ralis Pleiard entpuppte, konnte mit Verstärkung aus der Azurgarde überwältigt und abgeführt werden. Der Prozess unter den Augen seiner Heiligkeit ist für morgen Nachmittag angesetzt.
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Eintrag 3.1, Tagebuch von Artis:
Endlich! Meister Ralis wurde festgenommen und zum Schneeschippen im Westlichen Hochland von Coerthas verdonnert… Artis, Behemoth von Ishgard .... frei! … Und doch … dass sie uns am Ende in der Rüstung verwechseln würden, hätte ich niemals gedacht… Nein! Mit d i e s e m Dunkelritter habe ich n i c h t s gemein!
Anlage: Ich und Meister Ralis. Was mag das rote Leuchten bedeuten? http://img2.finalfantasyxiv.com/acci...3b90c1f3bd.jpg
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Charaktername: Ralis Pleiard
Welt: Ragnarok
Preis (d. Wahl): Schal der Schlagfertigkeit
Die ausdauerschwache Gehilfin
Wie sooft in den letzten Tagen ließ eine gewisse gridanische Miqo'te den Kopf resigniert herabhängen. Das wievielte Mal war dies nun schon, dass sie einen Auftrag erhalten hatte...? Mit schmollender Miene starrte sie ihren Gesprächspartner an und nickte verdrießlich, obgleich ihre seriös-formulierte Antwort frei jeglicher Frustration war.
Die Au-Ra, welcher sie seit ein paar Monaten zur Hand ging, war alles andere als eine gütige Persönlichkeit. Diese Abenteurerin genoss es einfach, andere Leute durch die Gegend zu kommandieren. Und obwohl sie noch einen anderen Gehilfen hatte, liebte es Cecilia Shirone scheinbar, ausgerechnet eine unausdauernde Maid kreuz und quer durchs Land zu jagen.
Aber wenigstens achtete diese Sklaventreiberin stets darauf, dass die Gehilfin – Spitzname 'Eveningstar' – perfekt ausgerüstet auf Unternehmungen ging. Oft genug beobachtete die Goldtatze Kollegen dabei, wie selbige fluchend in dünnem Kleidchen im Morast nach Pilzen oder weiß-Gott-was für ihre Auftraggeber suchten – gänzlich ohne Arbeitskleidung.
Apropos Morast: Dort ging es heute leider hin, da die Au-Ra Wertmarken für einen schnellen Streifzug gezahlt hatte... Um zumindest ein paar Minuten herauszuschlagen, zahlte 'Eveningstar' Gridanias Chocobo-Verleiher eine ordentliche Gebühr und ritt auf dem erhaltenen Vogel rüber zum Südwald; Richtung Camp Seelenruhe. Dummerweise erschrak der Möchtegern-Strauß jedoch schon vor der nächstbesten Antilopenkuh nahe Buscarrons-Horst, sodass er die Miqo'te in hohem Bogen abwarf und das Weite suchte.
Die Goldtatze lief nach einer kurzen Wunden-Behandlung eigenständig weiter zum Sumpf, was aber einige ermüdende Sprints zur Folge hatte. Völlig außer Atem erreichte sie das Randgebiet von Camp Seelenruhe – sich selbst verfluchend, bislang nie eine Harmonisierung mit dem hiesigen Ätheryten durchgeführt zu haben.
Als die Miqo'te sich gerade einen unaufmerksamen Geier alias Fleischlieferanten vorknöpfen wollte, stürzte sich auch schon wie aus dem Nichts ein Ixal darauf. Dasselbe geschah danach mit den folgenden sieben Piepmätzen – offenbar waren sie ein beliebtes Nahrungsmittel des wilden Stammes. Ächzend musste die Gehilfin einsehen, dass sie keine Chance hatte.
Plötzlich hörte sie lauthalses Geschrei – nicht weit von ihr entfernt. Perplex folgte 'Eveningstar' der Stimme, bis sie deren Besitzer sah, welcher sich gerade mit einem Adaman-Thaimai anlegte. Offensichtlich benötigte der Krieger etwas Unterstützung. Daher fackelte die Miqo'te nicht lange.
Nachdem die Schildkröte erledigt war, bedankte sich der Fremde und bot ihr eines der beiden Eier an, welche er dem Monstrum zuvor entwendet hatte. (Für irgendein hochtrabendes Bankett hatte er laut eigener Aussage wohl eines aufgabeln müssen...) Sie lehnte ab in dem Wissen, dass ihre Auftraggeberin keine Thaimai-Eier mochte. Daraufhin gab ihr der Krieger zum Dank ein Schreibset, welches momentan ein kleines Vermögen auf dem Markt wert war – also wie geschaffen für Cecilia. Hoffnungsvoll machte 'Eveningstar' sich auf den Rückweg.
Tatsächlich hatte das Objekt die gewünschte Wirkung: Die Magierin war begeistert von dem Schreibset. Mit einem strahlenden Gesicht nahm sie's entgegen. Vorsichtig fragte die Gehilfin, ob sie nun vielleicht einen Tag Urlaub nehmen könnte, doch mit einem breiten Lächeln verneinte die Abenteurerin. Zu 'Eveningstars' Verdruss folgte postwendend der nächste Auftrag, der laut Cecilia lediglich ihre Ausdauer steigern sollte – oder, der Ansicht der Miqo'te nach, ihre Nerven ruinieren würde.
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- Name: Cecilia Shirone
- Server: Shiva
- Item: Ahriman-Halsberge
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Nachwort:
Das hier ist seit langem die erste deutschsprachige (Kurz-)Geschichte, die ich nach Jahren des Schreibens in englischer Sprache verfasst habe. Da ich zwischendurch keinen Wörterzähler genutzt hatte, war sie ursprünglich über 740 Worte lang. Was natürlich bedeutet, dass ich sie für den Wettbewerb (leider) etwas zurechtstutzen musste. Falls jedoch jemand Interesse an der Urfassung hat, kann er/sie diese gern in meinem Lodestone-Blog nachlesen - ich hab's nicht fertiggebracht, sie vollkommen zu verwerfen ^_^' : http://de.finalfantasyxiv.com/lodest.../blog/2572115/
Ich hoffe, meine Kurzgeschichte hat euch ein wenig gefallen. ^o^
Ich will endlich ein Abenteue!r
Name : Mina Mondlicht
Server: Phoenix
Item: Schal der Schlagfertigkeit
Und schon wieder schickt sie mich auf diese langweiligen Erkundungen. Immer dasselbe , immer die selben Gebiete. Ich kann es nicht mehr sehen. Ich möchte Abenteuer erleben , die ganze Welt erkunden und auch so eine große Abenteuerin werden wie meine Meisterin, aber nein immer nur soll ich diese blöden Kristalle sammeln. Müsste sie nicht schon längst mehr als genug davon haben aber nein. Schon wieder laufe ich meine Route wie die letzen Tagen auch.
Während ich darin vertieft bin, meine Erdkristalle zusammeln. Höre ich plötzlich ein lautes Donnern in der Ferne. Beim ersten mal denke ich mir noch nix dabei. Aber immer wieder donnert es. Neugrig folge ich dem Donnern, was mit jedem meiner Schritte lauter wird. Vorsichtig versuche ich den Abgang herunter gleiten. Gerate aber in eine Gerölllawine und bleibe hustend im Staub liegen. Langsam richte ich mich auf und sehe was hier solche einen Krach macht. Kobolde benutzen eine riesige Maschine, um wertvolles Gestein aus dem Stein zubrechen. Eigentlich sollte ich mich zurückziehen ,aber ein lila leuchtender Stein weckt meine Aufmerksamkeit. Ich weiss, wie sehr meine Meisterin lila Dinge liebt und mein Entschluss steht fest. Ich schleiche mich vorsichtig heran, habe aber einige Mühe ihn aus dem restlichen Stein zulösen. Immer wieder sehe ich mich um. Mit einem letzten Ruck, habe ich es endlich geschafft. Nur blöd das genau jetzt die Kobolde mich bemerken. Sofort nehme ich die Beine in die Hand, um zu meiner Meisterin zurückzukehren. Und das war es mein erstes eigenes Abenteuer! Liebe Grüße Eure Irisviolett
Des Gehilfen neue Kleider...
"Ri'zar! Schau mal, für dich!" Stolz hielt mir meine Meisterin ein Bündel aus Stoff entgegen. Skeptisch nahm ich es und faltete die Sachen auseinander. " ... eine ... Robe?" - "Ja, die hab ich selbst gemacht! Damit bist du besser ausgerüstet, wenn du in gefährlichere Gebiete gehst ... also, falls du das machst." Ich seufzte. Natürlich wusste jeder Gehilfe, was man von ihm erwartete: Nützliche oder seltene mitbringen. Und meistens war da eben ohne gute Ausrüstung nicht so einfach ran zu kommen. Ich lächelte gespielt. "Danke. Ich werde sie beim nächsten Streifzug gleich anziehen."
Das Teil sah HÄSSLICH aus. Und wenn ich sage hässlich, dann meine ich hässlich! Aber was sollte ich machen? Ich brauchte Ausrüstung für die Arbeit. Also das Kleidchen angezogen und es stand für mich fest: Ich will mit dem Teil nicht in die Öffentlichkeit! Zumal sie es auch noch pastellblau gefärbt hatte ... Es wiederstrebte mir zutiefst, damit raus zu gehen, wo mich jemand hätte sehen können, aber ich hatte nicht einmal mehr fünf Stunden für die Felderkundung, da ich auf meinem Gästezimmer eingenickt war! Also Augen zu und durch.
Auch das Wetter schien etwas gegen mich zu haben, denn es schien die Sonne. Entsprechend hielt ich mich möglichst abseits der Wege. Ich wusste schließlich, dass die anderen Gehilfen der Meisterin auch unterwegs waren. Auf ihr Lachen wegen meiner neuen Ausrüstung konnte ich gut verzichten! Ich grummelte immer noch leicht vor mich hin, als ich Stimmen hinter mir hörte. Schneller als bei einem plötzlich auftauchenden Hunt-Mob hechtete ich hinter den nächsten Busch.
"Wirklich? Eine Robe? Das MUSS ich sehen!" Kichernd gingen wirklich zwei andere Gehilfen meiner Meisterin den Weg entlang. Die kleine Lalafell und die Au'Ra, die erst kürzlich zu uns gestoßen war. Wahrscheinlich wollten sie es sich am Strand der Sonnenküste bequem machen, um dann irgendwas mitzubringen, was das Meer angespült hatte. Das war leider bei vielen Gehilfen Gang und Gebe. Sie kamen näher und ich robbte vorsichtig rückwärts weiter nach hinten, damit sie mich nicht sahen... doch plötzlich war da kein Boden mehr!
Ich hatte vollkommen vergessen, dass kurz hinter mir die Klippen anfingen und war in meiner Unvorsicht zu weit gerobbt. Ich rutschte und konnte mich gerade noch so an den Rand der Klippe klammern. Verdammt! Was sollte ich jetzt machen? Nach Hilfe rufen und in diesem Teil von den beiden gesehen und damit zur Lachnummer werden? Oder ehrenvoll auf Mission wie ein Mann zu sterben? Naja, so ehrenvoll man eben in einer pastellblauen Robe als Mann sterben kann.
Ich entschied mich für letzteres. Mein Herz rutschte mir in die Hose, als ich den halt verlor und ... circa einem Meter tiefer auf einem Vorsprung landete. Überrascht sah ich mich um und sah zu meinen Füßen etwas kleines hocken, das mich aus schwarzen Knopfaugen groß ansah. Ein Tapirjunges, dass hieroffensichtlich festsaß. "Ha! Dich nehm ich mit! Dann hat sie die ganze Aktion wenigstens gelohnt und vielleicht bekomm ich als Belohnung was anderes zum anziehen ..."
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Name: Ve'ela O'kami
Server: Cerberus
Item: Schal der Schlagfertigkeit
Beitrag zu "Die Abenteuer des Tapferen Gehilfen–Wettbewerb"
Mein Name ist Da'mon, ich bin ein männlicher Miqo'te im Dienste von Ra'chae Lydranre.
Heute hat sie mir meinen ersten gefährlichen Auftrage verkündet:
"Besorge mir fünf Basilisken Eier. Ich glaube an dich. Du wirst es schaffen!"
Natürlich hat sie es mir nicht gesagt. Ra'chae spricht nicht viel. Nun, eher gar nicht. Aber ich konnte es genau in ihren Augen lesen! Und dieses freundliche, aufmunternde Nicken! Einfach Herzerweichend.
Ich antworte, wie es sich für einen höfflichen Gehilfen gehört: "Ich werde mich ohne Umschweife auf den Weg machen."
Erst einmal etwas über dieses Objekt in Erfahrung bringen. Schleunigst verschwinde ich in der Thaumaturgen-Gilde, denn dort ist die größte Wissenssammlung in ganz Ul'dah.
Ich weiche den Lalafell-Thaumaturgen soweit es geht aus - denn obwohl sie mir grade bis zum Knie reichen, könnten sie mich mit einem Wimperschlag auslöschen. Einer hebt den Blick und schaut mir direkt in die Augen. Alle meine Haare stellen sich auf: ER WILL MEINE SEELE!
Aber ich bin schon weg!
Ich schleiche auf Goldtatzenpfoten zu dem mir schon wohlbekannten "Goldschmiedematerialen" Folianten, ziehe ihn raus und blättere durch. Hab ich dich!
"Meisterhafte Goldschmiede können aus Basiliskeneiern Wetzsteine herstellen, um hochwertigen Schmuck perfekt zu veredeln." Ich bin sehr geehrt, dass meine Meisterin mir zutraut solch hochwertige Materialen zu beschaffen. "Da Basilisken lebendgebärend sind, muss man die Eier aus dem Muttertier herausschneiden." Nichts leichter als das. "Die größte Populationsdichte befindet sich im Nördlichen Thanalan." Na dann nichts wie hin!
Der Leih-Chocobo ist noch im vollen Lauf, da sehe ich schon die ersten. Ich springe ab, verstecke mich sofort und schleiche mich vorsichtig an. Ich dachte Basilisken wären überdimensionierte Hühner, aber es sind große, dünne Echsen. Da! Diese ist besonders rund, die muss trächtig sein!
Meine Hände formen die Zeichen für Himmel und Erde. Es entfesselt sich ein mächtiger Raiton der die Basilikin trifft. Sofort rast sie auf mich zu. Ich werfe ihr ein paar Dolche entgegen. An mir dran setzt sie ihre tödlichen Blicke ein. Ich ducke mich und renne unter ihr durch. Meine tanzenden Klingen schwächen sie. Trotzdem versucht sie mich zu beißen - ich weiche leichtfüßig aus und mache einen Aufwärtshacken. Die Echse taumelt zurück und ich spüre ihre Kräfte schwinden. Ich setze zum Meuchelsprungsprung an, sie schnellt vor, ich weiche aus und ramme meine Messer in sie. Ich spüre sie unter mir zusammen brechen.
Vielleicht hätte ich doch nicht so grob mit ihr umgehen sollen? Was ist wenn der Raiton die Eier gebraten hat? Oder wenn ich sie ausversehen zerbrochen habe?! Sofort mach ich mich ans ausnehmen. Puh, Glück gehabt, alle ganz!
Ich reibe den Schleim von den dunkelroten Eiern. Drei sehen normal aus, aber zwei haben einen goldschimmernden Glanz. 'Die sind bestimmt von hochwertiger Qualität', denke ich mir und packe alle ein.
Ich eile zu meiner Meisterin. Sie steht schon an der Krämerklingel und klingelt ungeduldig nach mir. Ich überreiche ihr die Beute, verbeuge ich mich und frage:
"Ist alle zu Eurer Zufriedenheit?"
Und wie immer werde ich wortlos weggeschickt, auf Ul'dahs Markt, um Schmuck zu verkaufen.
Charaktername Ra'chae Lydranre
Welt Ragnarok auf Chaos
Wahl eines in-game Preises: Schal der Schlagfertigkeit
Kurgeschichte: Fisch sei Dank
In den Lavendelbeeten bricht ein sonniger Morgen an. Die Klingel ertönt und aus der Ferne sind tapsige Schritte zu hören. Eine kleine Lalafell-Dame mit zwei Zöpfen marschiert freudestrahlend auf mich zu. "Chiby!" ruft Kalokoko aufgeregt und stolpert dabei fast über ihren Weißmagier-Stab. Mit einem breiten Grinsen überreicht sie mir einen Beutel Knoblauch-Zwiebeln. "Da schmeckt das nächste Gericht doch gleich viel besser!", sagt sie und sieht mich erwartungsvoll an. Ich lächele und gebe ihr ein Daumen hoch. "Du musst heute länger weg? Dann gib mir zwei Wertmarken und ich besorge dir ganz bestimmt etwas bombastisches!" sagt sie siegessicher und macht sich sogleich auf den Weg. Dieses Mal folge ich ihr jedoch.
An einem der Flussläufe in den Lavendelbeeten macht sie kurz halt. Aus einem großen Beutel holt sie ein verschmutztes Laken hervor und versucht es mit Wasser zu reinigen. Dabei sieht sie sich immer wieder vorsichtig um.
In Gridania leiht sich Kalokoko ein Chocobo aus. Während des Reitens lässt sie das Laken auf dem Stab im Wind trocknen. Dafür ist der aber nicht gedacht! Am Ende der Reise finden wir uns im Oberen La Noscea wieder, nahe Zelmas Klamm. Sie steigt ab, läuft vorsichtig zu dem Ätheryt in der Nähe und verschwindet im Ätherstrom - in Richtung "Der Nabel"!
Ich schaffe es, ihr unentdeckt zu folgen und beobachte, wie sie auf der Plattform des Herrn der Felsen steht. Ihren Stab fest in der Hand blickt sie Titan entschlossen entgegen. Er scheint wenig überrascht. Er macht Gesten, dass sie näher kommen soll. Statt mit dem Stab voranzustürmen, legt sie diesen ab und nimmt den Beutel mit dem Laken in die Hände. Vorsichtig schiebt sie den Beutel zu Titan hin. Dieser nickt zufrieden, greift sich die Beute und macht einen gewaltigen Satz von der Plattform.
Nach einer Weile kommt Titan zurückgesprungen. Kalokoko kann sich nur mit Mühe auf den Beinen halten. Er platziert eine Truhe vor der Lalafell-Dame. Darin befindet sich eine der begehrten Titan-Waffen! Kalokoko macht Freudensprünge und verabschiedet sich höflich.
Ihr nächstes Ziel ist Limsa Lominsa. Auf der Handelsstraße spricht sie rege mit einem Waffenhändler. Sie tauscht die Truhe gegen einen voll beladenen Karren ein. Wieder leiht sie sich ein Chocobo aus. Ihre nächste Station ist das Dorf des Nebels.
Nahe des FC Hauses steigt sie ab und blickt sich verstohlen um. Einige der Kisten übergibt sie den Händlern im Haus, um deren Vorräte aufzustocken. Zwei große Fässer rollt sie zum Chocobo-Stall. Alle FC Chocobos machen begeistert "Kweh!" und helfen ihr. In den Fässern befinden sich Unmengen an Krakka-Gemüse. Kalokoko klatscht in die Hände und blickt gedankenverloren zum mittlerweile düsteren Himmel. Plötzlich fängt sie an hektisch auf und ab zu laufen.
Ich begebe mich langsam zur Krämerklingel nahe des Marktbretts. Die Klingel ertönt und kurz darauf erscheint Kalokoko - erschöpft und niedergeschlagen. "Ich habe leider nur das hier für dich.", sagt sie und übergibt mir einen frisch geangelten Hafenhering.
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Charaktername: Chibily Leuyen
Welt: Cerberus
Preis: Ahriman-Halsberge
PS:
Kalokoko, ich nehme jeden Fisch dieser Welt von dir dankend an, wenn du auf deinen Unternehmungen auch weiterhin so viel Gutes tust. :D
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