Namenskonventionen bei den Wilden Stämmen

Uns haben sehr viele Anfragen erreicht, wie denn die Namen der Mitglieder der Wilden Stämme entstehen. Auf einer langen und staubigen Suche durch die Archive der Bibliotheken Eorzeas haben wir ein paar interessante Fakten ausgegraben!

Amalj’aa
Entgegen des allgemeinen Glaubens gibt es tatsächlich männliche und weibliche Amalj’aa – aber es ist schier unmöglich, sie auseinanderzuhalten. Sie sehen nicht nur gleich aus, es gibt nicht einmal das Konzept von unterschiedlichen Geschlechtern in der Stammeskultur. Sogar für Amalj’aa ist es schwierig zu sagen, welches Geschlecht ihr Gegenüber hat. Der Anführer der Bruderschaft der Asche drückt das ganz passend aus: „Stamm, Clan, Geschlecht – diese Details sind ohne Belang.“

Wenn es tatsächlich einmal von Belang ist – zum Beispiel in der Paarungszeit – übernimmt die Biologie den schwierigen Teil und lässt männliche und weibliche Amalj’aa einzigartige Pheromone produzieren, die, nun ja, Verwirrungen einschränken sollten.


Ixal
Wie bei den Amalj’aa sehen sich die weiblichen und männlichen Ixal sehr ähnlich. Hier folgen die Namen jedoch einem klaren Muster für jedes Geschlecht, nach dem leicht unterschieden werden kann, zu welchem ein Ixal gehört.

Ixal-Namen bestehen aus einem Vornamen und einem Klan- oder Familiennamen. Der Vorname wird dabei von zwei Dingen bestimmt: dem Geschlecht des Kindes und der Windrichtung, die bei seiner Geburt herrschte.

Männlich
- uzal (Nordwind)
- azel (Südwind
- ozol (Ostwind)
- ezul (Westwind)

Weiblich
- utali (Nordwind)
- ateli (Südwind)
- otoli (Ostwind)
- ethuli (Westwind)

Schließlich wird dem noch ein Laut vorangestellt, den der Klan oder die Familie auswählen.
Zum Beispiel: L + ozol => Lozol

Das kann man auch gut bei den vier Ixal-Schwestern aus dem FATE „Wilde Schwestern“ sehen:
Sutaheli Hueloc des Nordwindes
Sateli Hueloc des Südwindes
Sotoli Hueloc des Ostwindes
Sethuli Hueloc des Westwindes

Die meisten Ixal werden im Xalphatol-Tal geboren und dort ist kaum ein Tag ohne Wind. Daher ist es für die Ixal (die ohnehin sehr abergläubisch sind) ein sehr schlechtes Omen, wenn ein Kind an einem windstillen Tag geboren wird. Diese Unglückskinder werden aus dem Nest gestoßen, um den Klan vor Schaden zu bewahren. Manche Ixal-Eltern sind allerdings nicht so kaltherzig und behaupten lieber, dass sie eine leichte Brise gespürt haben – auch, wenn da keine war – und geben ihrem Kind einen der Windnamen.

Es gibt noch einige Geheimnisse über die Namen der Ixal, aber das erzählen sie euch vielleicht auch selbst, wenn ihr ihr Vertrauen gewonnen habt.


Sylphen

Es gibt zwar zwei „Geschlechter“ bei den Sylphen, aber sie entsprechen nicht dem, was wir als „männlich“ und „weiblich“ definieren würden. Wie mittlerweile bekannt ist, werden Sylphen aus Knospen geboren – sie „sprießen“ sozusagen. Diese Samenknospen kommen aus Blüten, die auf den Köpfen erwachsener Sylphen erblühen. Aber nicht alle Sylphen können diese Samen produzieren.
  • Die Sylphen, deren Blüten zu einem bestimmten Zeitpunkt während der Pollensaison erblühen und somit Samenknospen hervorbringen, haben Namen, die auf –xio enden.
  • Die Sylphen, deren Blüten zu unregelmäßigen Zeitpunkten über das Jahr verteilt erblühen, können (meistens) keine Samenknospen produzieren. Ihre Namen enden auf –xia. Nachdem sie ihre physischen und mentalen Kräfte nicht für die Reifung der Samenknospen benötigen, sind diese Sylphen oft geschickter im Umgang mit Magie.


Mogrys

Mogrys sind immer noch ein Mysterium. Es ist nach wie vor kaum etwas bekannt über die Sprache, die Kultur oder die Biologie der Mogrys. Das Einzige, was mit Sicherheit gesagt werden kann, ist, dass die weiblichen Vornamen oft mit „P“ beginnen, und die männlichen mit „K“.
Zum Beispiel: Kupta Kapa (männlich), Pukla Puki (weiblich)